Blutdurst Still Rong Kong Koma

Premiere: Rong Kong Koma veröffentlichen Video zu “Blutdurst”

Im März 2020 erschien das erste Album der Berliner Punkband RONG KONG KOMA über Rookie Records. „Lebe Dein Traum“ – ja, genau so – lautete der Albumtitel, die Texte nehmen unter anderem das Thema Selbstoptimierung kritisch unter die Lupe. Nun gibt es ein neues Video zum Song „Blutdurst“, das siebte von zwölf geplanten, exklusiv in der Premiere bei krachfink.de

Es ist ein Song über Liebe, Rauschzustände und (emotionalen)Absturz. Hinter der Kamera stand Sänger Sebastian Kiefer persönlich, für den Schnitt und die Postproduktion war sein Bandkollege Nils Bucher (Pråmfilm) zuständig.

“Ich bin dein Gehirn auf Drogen, ich glaube, wir gehen zu weit”

Wer das Album noch nicht hat, schnappt am besten bei https://orcd.co/rongkongkoma zu und lest am besten vorher noch das ausführliche Interview mit RONG KONG KOMA bei krachfink.de.

Sebastian äußert sich dort wie folgt: „…für mich ist es total unverständlich, wie man ein Leben leben kann, um zu dienen und diese Unselbstständigkeit ertragen kann.“ Genau diesen starken Freiheitsdrang und der Wunsch nach Unabhängigkeit hört man dem Album ebenfalls an.

Lyrics zu “Blutdurst” von RONG KONG KOMA, für alle, die gleich mitsingen möchten:

Tag eins gabs Blutdurst und Fieberträume wie aus Natostacheldraht

Zähne aus Perlmutt, ein heißes Lächeln für den Tod, ein letztes Mal

drei Tage Stillstand und fünf zurück, an deiner Seite Liebe spürn

und Anker werfen, in kalten Armen, die nichts verstehn und nie berührn 

ich hab dich verlorn

ich bin dein Gehirn auf Drogen

ich glaube, wir gehn zu weit

eine Nacht mehr, in der niemand schläft 

als ich noch jung war, vorletztes Jahr, konnt ich die Sehnsucht in mir spürn

nach wilden Nächten, die überdeckten was die Kehle zuschnürt

drei Tage Stillstand und nie zurück, an deiner Seite bleib ich stumm

denn Augen sehn nichts, nie wieder gut, das bisschen Wahrheit bringt mich um 

ich hab dich verlorn

ich bin dein Gehirn auf Drogen

ich glaube, wir gehn zu weit

eine Nacht mehr, in der niemand schläft 

und ich lieb dich und ich hass dich, wir sind Fremde

und ich treff dich heut mal wieder in meinem Bauch

und jetzt stehn wir hier und wir lachen über die Reste

die irgendwann, immerhin mal Trümmer warn

Tag eins gabs Blutdurst und Fieberträume wie aus Natostacheldraht

Zähne aus Perlmutt, ein heißes Lächeln für den Tod ein letztes Mal

drei Tage Stillstand und nie zurück an deine Seite, Liebe spürn

und Anker werfen, in kalten Armen, die nichts verstehn und nie berührn 

ich hab dich verlorn

ich bin dein Gehirn auf Drogen

ich glaube, wir gehn zu weit

eine Nacht mehr, in der niemand schläft

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