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The Death Set – How To Tune A Parrot – Review

In Australien geht was, beziehungsweise jetzt in Amerika. Dort wohnt das Elektro-Noise-Punk Duo von THE DEATH SET jetzt, das ihr mittlerweile viertes Album “How To Tune A Parrot” unters Volk wirft. Mit minimalen Mitteln machen die beiden extrem Alarm und parken irgendwo zwischen BLACK FUTURES und SLAVES.

Mit dem Rhythmus als Schutzschild, zieht jede Komposition extrem nach vorne. Die launigen Chöre sorgen für Widerhaken (“Nowhere Is Here”), gleichzeitig halten THE DEATH SET tapfer die Punkfahne hoch.

Hohes Energielevel

Auf “How To Tune A Parrot” geben sie sich, gerade für Pandemieverhältnisse, energiegeladen und dementsprechend heizt der Sound auch an. THE DEATH SET komponieren eingängig, aber immer etwas neben der Spur. Mit der Reaktionsfähigkeit einer Handpuppe wirken sie angenehm unkontrollierbar (“Elephant”). Ob die Texte deep sind oder nicht, fällt erstmal weder auf, noch ins Gewicht. Es geht bei THE DEATH SET darum, dass es vorangeht. Nachdem Gründungsmitglied Beau Velasco verstorben ist, ziehen die restlichen Bandmitglieder Johnny Siera und Dan Walker eisern durch.

Dance, don’t think

Und es gelingt THE DEATH SET auf “How To Tune A Parrot” auch emotionale Marken zu setzen (“Oh My God”, “Remind Me Who’s Suffering”) oder nachdrückliche Momente zu zaubern. Und manches wird erst dadurch gut, dass die Band jegliche Grenzen sprengt. Empfehlenswertes Album, wenn man den Kick braucht. Die zehn Jahre (!) Wartezeit haben sich gelohnt.

Dauer: 28:39
Label: This Charming Man
VÖ: 10.09.2021

Tracklist “How To Tune A Parrot” von THE DEATH SET
Overload Damage
Fall Down
Bad Decisions
Elephant
I’m Sick With It
Oh My God
Set For Death
Best Kept Mess
Nowhere is Here
Closed Eyes
Mad World Feat Ho99o9
Remind Me Who’s Suffering
This Enemy Is My Best Friend

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