Goldzilla Folge 16

Der Quarantänekalender: Tipps und Tricks gegen Lagerkoller – Folge 16 mit Goldzilla

Das Punktrio GOLDZILLA aus Berlin ist es gewohnt, gegen starke Gegner anzutreten, ihre aktuelle EP heißt “Goldzilla vs. Robohitler”. Aber wie sieht es in der aktuellen Situation ohne Scheißhauspapier und ohne Hefe aus? Wie kommen die Drei durch die Krise, wie lenken sie sich ab, was fällt ihnen auf, was finden sie gut?

Corona ist das zentrale Thema auf allen Kanälen, auf welches andere Thema möchtest Du gerne hinweisen?

Martin: Europa macht die Grenzen dicht und denkt, endlich einen “Grund” zu haben den Menschen die Tür vor der Nase zuzuschlagen, obwohl diese unsere Hilfe am meisten brauchen. Die Bundesregierung bittet die Seenotretter ihre Schiffe zurückzurufen und die Menschen im Meer ertrinken zu lassen. Die Situation für die Menschen auf der Flucht und in den Auffanglagern ist sowieso schon der Horror und ist jetzt noch bedrohlicher und einfach menschenunwürdig. In den Medien wird berichtet wie ich mir ‘ne Maske bastel und mich und meine Lieben am besten schütze, aber der Verzicht und die ach so schlimme Situation die unser Finanz- und Gesundheitssystem belastet ist lächerlich, im Vergleich zu dem, was diese Menschen erleiden. Das Geld ist da, die Möglichkeiten auch aber der Wille ist einfach das, was fehlt.

Eure Musiktipps?

Martin: AKNE KID JOE‘s ich vs mich vs euch in 24h Dauerschleife!

Laura: Durch meinen übermäßigen Animal Crossing Konsum hör ich ausschließlich KK Slider.

Dein Buchtipp?

Kajo: Solidarität ist wichtiger denn je. In diesen Zeit müssen wir noch enger zusammenrücken und verstehen, was uns verbindet und was uns trennt. “The Space between us: Social Geography and Politics” von Ryan D. Enos zeigt genau das auf, was es verspricht. Das, was uns von einander trennt. Definitiv lesenswert, wenn man sich in der Quarantänezeit etwas bilden will. Was Romane angeht, kann ich “Drachenläufer” von Khaled Hosseini und “Das Versprechen des Bienenhüters (The beekepers of Aleppo)” von Christy Lefteri empfehlen. Geschichten können Eindrücke besser vermitteln, als trockene Abendnachrichten und schaffen mehr Verständnis mit Menschen aus gebeutelten Ländern. Abgesehen davon sind es auch ziemlich gute Bücher.

Welche hilfsbereite Aktion ist Dir besonders positiv aufgefallen?

Laura: Eine sehr schöne Idee sind die sogenannten Gabenzäune an denen Menschen Spenden, wie zum Beispiel Lebensmittel oder Hygieneartikel, für Obdachlose anbringen können. Diese Krise trifft natürlich die Menschen am stärksten, die auf den direkten Kontakt zu ihren Mitmenschen angewiesen sind wie z.B. Flaschensammler*innen oder Leute, die die Obdachlosenzeitung verkaufen. Eine tolle Sache ist es auch, mit älteren Nachbarn in Kontakt zu treten und ihnen Hilfe anzubieten. Sei es für Einkäufe oder kleine Erledigungen. Das kam bei uns im Haus gut an und die Damen und Herren waren sehr gerührt und haben uns telefonisch oder mit kleinen Notizzetteln ein positives Feedback gegeben.

Artikel über GOLDZILLA:
GOLDZILLA – Goldzilla vs. Robohitler
GOLDZILLA veröffentlichen Video zum Song “Eingetüm”

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