Teaser 250 Giver Bandfoto 2020 2 von Marie LaForge

Interview mit Chris von Giver zum Album “Sculpture Of Violence”

Im ersten Jahresrückblick von krachfink.de waren GIVER eine der Bands, deren Album für 2020 sehnsüchtig erwartet wurde. Nun ist “Sculpture Of Violence”, das zweite Album der Hardcore-Band aus Köln und Dresden, draußen und sogar noch besser geworden als erwartet. Die Band zeigt harte Kante, musikalisch, gegen Vorurteile und gesellschaftliche Schieflagen. Bassist Chris gab am Telefon bereitwillig Auskunft zu den Texten, der allgemeinen Einstellung der Band und gemeinsam fanden wir heraus, was wohl das Geheimnis von dem besonderen Gefühl zwischen den Noten bei GIVER ist.

Du wurdest mir als Gitarrist angekündigt, dabei bist Du ja der Bassist von GIVER.

Bei uns spielt jeder mehrere Instrumente, bei uns macht irgendwie jeder alles (lacht).

Aber ihr habt doch eine klare Aufgabenverteilung, zumindest grob oder könntet ihr grundsätzlich alle Positionen tauschen?

(überlegt kurz) Ja, schon. Wir sind nicht so eine Band, die nur einen Songwriter hat, sondern die drei Saiteninstrumentalisten schreiben für alle Instrumente Parts und es setzt sich auch mal einer von denen ans Schlagzeug, wenn er eine gute Idee hat.

Von Bass auf Gitarre zu wechseln ist wohl nicht so schwierig, aber von Bass auf Schlagzeug schon, oder?

(lacht) Ja, da gibt es dann auch schon unterschiedliche Level. Der eine kann es sehr gut und der andere eben nicht (lacht). Da reicht es dann auch manchmal, die Idee so halbwegs vorzuführen und dann muss der richtige Schlagzeuger das eben verfeinern.

Bevor ihr das Album “Sculptures Of Violence” veröffentlicht habt, habt ihr eine Pressemitteilung herausgegeben, in der es sinngemäß heißt, dass ihr keine gesichtslose Hardcoreband sein wolltet und eine starke Botschaft vermitteln wollt. Das fand ich irritierend, zum einen hattet ihr schon beim Debüt viele starke Aussagen und zum anderen ist doch gerade die Hardcoreszene politisch sehr aktiv und weniger gesichtslos als andere Genres, oder?

Ich glaube bei uns hat, eventuell auch durch das letzte Album, in der letzten Zeit eine viel krassere Politisierung stattgefunden. Viele von uns sind aktiv in politischen Gruppen unterwegs und machen ganz viel. Wir haben angefangen uns einfach auf einer anderen Ebene mit vielen Dingen intensiver auseinanderzusetzen. Wir nehmen es auch so wahr, dass Hardcore eine gut politisierte Szene ist. Aber wir nehmen auch gleichzeitig wahr, dass die Breite an Themen nicht so gesetzt ist. Der gemeinsame Nenner ist immer gegen rechts und das ist auch mega wichtig und gut.

Aber wir beschäftigen uns auch viel mit dem Klimathema und glauben, dass Hardcore und Punk auch mal wieder die Systemfrage stellen können und auch stärker die Kapitalismuskritik als Gegenkultur mit aufnehmen kann. Das haben wir uns zur Aufgabe gemacht. Wir haben auch zum ersten Mal gemeinsam für “Sculpture Of Violence” einen Song geschrieben, bei dem wir uns mit dem Thema Männlichkeit beschäftigen. Das ist, aus unserer Sichtweise, auch im Hardcore und Punk ein relevantes Thema, selbst wenn es schon bei vielen auf dem Schirm ist. Aber beides sind einfach krass männlich dominierte Szenen und wir haben uns gefragt, was wir als komplett männliche Band beitragen können, dass sich das mal irgendwann mal ändert.

GIVER 2020, Foto von Marie Laforge

Wenn man als Frau ein Hardcorekonzert besucht, hat man immer noch ein seltsames Gefühl, weil man sich nur so halbwegs willkommen fühlt. Bei “Shock Of The Fall” vom letzten Album habt ihr noch stark betont, dass “every empire on this earth has fallen”, jetzt heißt es selbstreflektierend “I am an empire”. Wie kam es zu dem Perspektivenwechsel?

Das ist ja aus dem Song “Every Age Has Its Dragons (Like An Empire)”, da greifen wir die Zeile vom Debüt tatsächlich wieder auf. Aber in diesem Song geht es um die sogenannte imperialen Lebensweisen und es ist eine massive Konsumkritik, die sich an die Lebensweisen der westlichen Gesellschaft richtet, in der wir nun mal alle leben. Weil alles auf Ausbeutung von Ressourcen und Arbeitskräften im globalen Süden basiert, von Ländern, denen es nicht so geht.

Vor einigen Jahrhunderten war der Imperialismus durch Kriege, das Schicken von Armeen und die Versklavung von Völkern noch offensichtlicher. Heute ist das ganze viel versteckter, in Freihandelsabkommen und globalen Wertschöpfungsketten und nicht mehr so leicht fassbar. Aber es gibt welche, die darunter leiden. Und mit der Klimakatastrophe, die vor der Tür steht, werden sich solche Ungleichheiten massiv verstärken und darauf wollten wir aufmerksam machen. Dass das empire von uns befeuert wird, weil wir konsumieren und mitmachen.

Welche konkreten Laster hast Du? Also Dinge, die Du tust und von denen Du weißt, dass sie dazu beitragen, die Du aber noch nicht abstellen konntest?

Wir als Band thematisieren, das man als Band eben stark an Mobilität gebunden ist, man muss viel Auto fahren und eventuell auch mal fliegen und all sowas. Da versuchen wir einen Weg zu finden, mit dem wir selbst cool sind und wir kompensieren unsere Kilometer bei atmosfair, die dann coole Projekte machen. Wir haben auch einige Shows abgesagt, weil die einfach zu weit weg waren und wir keine Tour drumrum buchen konnten. Es ist sehr schwierig, aber wir wollen auch nicht den einzelnen Konsumenten oder die einzelne Konsumentin kritisieren. Man hat ja auch oft keine Wahl. Wenn man einen Job hat, der weit weg ist, dann muss man da eben mit dem Auto hinfahren. Es ist also wichtiger, sich dafür einzusetzen, dass sich die Strukturen ändern und sich politisch zu engagieren.

Und ich weiß nicht, wenn wir eine coole Tour durch die USA angeboten bekommen würden… das wäre für alle von uns ein großer Lebenstraum und wahrscheinlich würden wir das dann doch machen. Aber dann muss man gucken, wo man stattdessen Abstriche macht. Ich kann es noch nicht sagen, eventuell würden wir es auch nicht machen.

Der erste Schritt ist ja, sich überhaupt mal damit auseinanderzusetzen. Es gab noch eine Zeile, die mir beim Titelsong aufgefallen ist. “Everything is flammable” heißt es da, meint ihr das positive oder negative Entflammen?

Ich würde sagen, in diesem Song eher das positive. Hier geht es eher um die Kategorien, in denen man aufgewachsen ist. Sich damit zu beschäftigen und die versuchen zu überwinden. Man muss erstmal verstehen, dass es keine naturgegebenen Dinge sind und das die auflösbar sind. Es gibt nicht das Deutschsein oder das Mannsein, das sind alles Dinge, die konstruiert werden durch die Gesellschaft und es ist wichtig das zu verstehen, dass es eben verschiedene Möglichkeiten gibt.

Inwieweit gestehst Du Leuten zu, dass das auch ein längerer Prozess sein kann und viele zwar daran arbeiten, aber trotzdem immer wieder zum Schubladendenken zurückkehren?

Absolut, ich glaube auch, dass es wichtig ist, sowas zuzulassen und nicht so zu tun, als hätte man diese Muster nicht. Wir wachsen alle in einer Gesellschaft auf, die rassistisch und sexistisch geprägt ist und deshalb sind solche Denkmuster auch in allen von uns drin. Das muss man auch erstmal anerkennen, um etwas dagegen machen zu können. Das war vor fünfzig Jahren ganz anders und hoffentlich wird es auch in fünfzig Jahren anders sein.

In dem Song “These Words Are Rain” bezieht ihr euch eindeutig auf den Nationalsozialismus, den dunkelsten Teil der deutschen Geschichte. Ihr habt auch anlässlich des Jahrestages der Befreiung von Auschwitz auf Social Media Stellung bezogen. Ich habe mich gefragt, warum ihr in dem Song ganz offensichtlich eine Parallele zu früher zieht und nicht auf das, was heute leider in Richtung Rassismus passiert.

(lacht) Oh, da haben wir wohl unterschiedliche Interpretationen, denn ich finde, dass wir uns eher auf heute beziehen. Es gibt ja auch diese Textzeile, die sich darauf bezieht, dass diese Konformität irgendwann umschlagen kann und man ja noch die Wahl hat, etwas zum Guten zu drehen. Noch gibt es diese Möglichkeit der Wahl und die gab es ja früher nicht mehr. Das ist eher eine düstere Zukunftsperspektive, wenn man durch Wahlurnen und Reden diese Menschen nicht überzeugen könnte und zu dem Zustand kommen, dass es anders gehen muss. Was natürlich keiner von uns hofft. Deswegen versuchen wir im Sinne der Erinnerungskultur entsprechend zu posten und Teil von Demos zu sein, einfach um diesen Kampf gegen Rechts nicht nur eine leere Phrase sein zu lassen.

Macht es Dir auch Angst, dass die Überlebenden in absehbarer Zeit nicht mehr da sein werden? Eine Erinnerungskultur hat eine andere Qualität, wenn sie von Betroffenen kommt.

Absolut, ich glaube, das ist ein großes Problem und auch, dass es in der Bevölkerung nie wirklich aufgearbeitet wurde und diese Aufarbeitung auch immer schwieriger wird. Vor allem, wenn es jetzt so lange her ist und natürlich macht das große Bedenken, wenn eine Partei wie die AfD so großen Zulauf hat. Da wurden einige historische Fehler schon wieder komplett wiederholt, die man früher auch gemacht hat. Nämlich, dass man versucht hat, mit denen zu reden und die in Talkshows eingeladen hat, um sie mit ihren eigenen Argumenten zu entkräften.

Aber gerade Populismus funktioniert in Talkshows super. Man kann dann in wenigen Sekunden ein krasses Statement raushauen und um das zu entkräften, muss man eigentlich zwei lange Artikel lesen. In so Massenmedien funktioniert das gut und meine persönliche Meinung ist, dass man denen diesen Raum niemals hätte geben dürfen. Die haben es einfach geschafft, das Flüchtlingsthema im politischen Diskurs so stark zu setzen und die anderen Parteien vor sich herzutreiben.

Unser Sänger wohnt in Dresden und es ist dort eine ganz andere Lebensqualität, als hier in Köln. Und wir sitzen hier noch ziemlich in unserer bubble. Wenn ich hier in die Uni gehe, dann weiß ich, dass alle die AfD scheiße finden und bei ihm ist das eventuell schon ganz anders.

Im Song “The same stream” heißt es “you don’t feel a change, if you don’t move”. Das passt jetzt inhaltlich sehr gut, danach kommt ein krasser NAPALM DEATH-Moment, haben die musikalisch und inhaltlich Einfluss auf euch?

Ne, ich kenne die, aber nein. Krass (lacht). Wobei vielleicht auf unseren Sänger, der ist unser Metalhead.

Ich habe den Eindruck, dass ihr dieses Mal, in jeder Kategorie noch einen drauf gelegt habt. Das Artwork, der Sound, die Videos, wer hat das alles gemacht?

Witzigerweise haben wir ganz viel mit denselben Leuten gearbeitet und ich glaube, dass die sich ganz stark mit uns gemeinsam weiterentwickelt haben. Es war dasselbe Studio und der gleiche Mensch. Aber ich habe neulich mal selbst die Platten gegengehört – normalerweise höre ich nicht unsere eigene Musik (lacht) – aber ich war selbst erstaunt, wie krass das jetzt klingt. Es war eine Überlegung von uns, zusammen mit meiner Freundin der Fotografin Marie Laforge, die auch unser Cover gemacht hat, dieses Mal nur Videos zu machen, die auch was zum Song beitragen.

Wir wollten das ganze auf ein neues Level heben und ein zusammenhängendes Kunstwerk aus Videos und Songs zu machen. Wir haben beide mit unserem Kumpel Adrian Gucze gedreht, der das letzte Video zu “Heart Of Dark” von unserem letzten Album gemacht hat. Wenn einer von uns nicht im Land war, hat er Gitarre oder Bass gespielt, also er ist quasi das sechste Bandmitglied. Überlegt haben wir uns alles selbst, aber gedreht und geschnitten hat er.

Und auch liebe Grüße an euren Drummer, der einen richtig guten Job gemacht hat. Es hört sich wirklich an, als ob da mehrere Alben Entwicklung dazwischen liegen.

Gebe ich gerne weiter, er ist mittlerweile Papa geworden und hatte Bedenken, dass er es nicht schafft. Wahrscheinlich musste er sich mehr fokussieren und das war gut (lacht).

Wenn ihr in unterschiedlichen Städten wohnt, wie macht ihr das dann mit dem Proben?

Die meisten von uns sind nach Köln gezogen, unser Sänger wohnt als einziger in Dresden. Instrumental proben wir schon halbwegs regelmäßig, wir machen dann eine Vorproduktion, schicken das an unseren Sänger und dann schicken wir uns Texte hin und her. Wenn wir auf Tour sind, nehmen wir manchmal seine Stimme nochmals extra auf.

Sein Gesang klingt auch anders, ich habe es als “gepresster” beschrieben, er hat auf jeden Fall deutlich mehr Druck und es klingt dringlicher.

Er selbst ist deutlich zufriedener dieses Mal und ich glaube, das lag am Aufnahmemodus. Wir haben beim ersten Album alle unsere Instrumente in Southhampton im Studio aufgenommen und den Gesang von ihm dann selbst und dann auch noch in nur drei oder vier Tagen. Das lag einfach daran, dass er nicht abkömmlich war zu diesem Zeitpunkt. Er hat dann stundenlang am Stück geschrien und das ist wahnsinnig anstrengend. Dieses Mal war er mit dabei und konnte pro Tag eine Stunde singen oder bis er nicht mehr konnte. Deshalb hatte er immer volle Energie.

Ja, genauso hört es sich auch an, volle Energie. Ihr habt schon einige Tourdaten für das Album veröffentlicht. Da ihr politisch sensibilisiert seid, nehmt ihr Leute mit, die Stände zu wichtigen Themen aufbauen oder achtet ihr auf die Clubs, in denen ihr spielt?

Wir machen uns Booking noch selbst, die EMPLOYED TO SERVE-Tour, die wir jetzt spielen, das macht deren Booker. Da freuen wir uns sehr darauf, denn das sind gute Freunde von uns. Wenn wir selbst spielen, dann achten wir schon darauf, in welchen Läden wir sind und wir haben auch mittlerweile unsere Kontakte und veranstalten hier im autonomen Zentrum in Köln auch selbst Shows. Wir haben uns vorgenommen, jetzt mit “Sculpture Of Violence” auch mehr zu machen, abgesehen von nur spielen. Wir haben jetzt ab März immer einen kleinen Stand mit Literatur und Infomaterial zu Themen, die uns wichtig sind.

Gibt es eine Band, die für euch in dieser Hinsicht ein Vorbild sein könnte? Also nicht ausschließlich musikalisch, sondern eher von der Positionierung.

Ähm, wir finden wirklich alle die IDLES cool und den Vibe, den die haben. So ein richtiger Einfluss sind die nicht, aber wir sind früher mit VERSE oder STRIKE ANYWHERE oder PROPAGANDHI aufgewachsen, die stark politisch sind und nicht nur plakativ, sondern wirklich ausführliches Beiwerk zu ihren Texten liefern.

Lustig, dass in den letzten zehn Interviews, die ich geführt habe, mindestens einmal das Wort IDLES fiel. Es gab nur zwei Musiker, die damit nichts anfangen konnten. Bemerkenswert, dass diese Band über mehrere Genres hinweg so Eindruck hinterlassen haben.

Ich habe vor Kurzem einen Auftritt von denen im Internet gesehen, da hat der Sänger den Song gestoppt und meinte, dass es kein Circlepit sei, wenn nur Männer in diesem Circlepit sind, sondern ein Phallus (lacht). Wir hatten so einen krassen Moment, dass wir in August auf einem Festival gespielt haben und nach uns trat eine größere Hardcoreband auf. Ich will jetzt keine Namen nennen, aber die machten eine Antisexismus-Ansage und im nächsten Ultramoshsong waren dann einfach nur Typen. Das sehe ich kritisch, da machen wir sicher selbst auch noch Fehler und müssen einen Umgang damit finden. Aber da muss man mittlerweile ein Auge darauf haben und das kriegen IDLES einfach vorbildlich gut hin.

Als ihr mit GIVER angefangen habt, war da gleich klar, dass ihr eine Ansage machen wollt und nicht nur Zickezacke Hühnerkacke singen wollt?

(lacht) Ich glaube, da gab es sehr wenig System am Anfang. Die haben mich gefragt und mir war klar, dass ich keine Sekunde investiere, wenn es nichts bringt. Das Schöne an GIVER ist, dass wir uns zusammen entwickelt haben und die Band immer eine Plattform war, um sich mit Dingen auseinanderzusetzen. Wenn wir einen coolen Podcast auf der Fahrt zur Show gehört haben oder was auch immer, dann teilt man das mit den anderen und findet Themen heraus, über die man gerne mal singen würde. Eine Band ist schon ein ganz gutes Konstrukt, um sowas mal zu machen, soziales kulturelles Kompendium von komisch zusammengewürfelten Leuten.

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GIVER 2020, Foto von Marie Laforge

Trifft bei euch wirklich Pedant auf Chaot oder seid ihr euch schon ähnlich?

Wir sind schon ziemlich bunt zusammengewürfelt. Wir waren vor Kurzem mit TIDES DENIED auf Tour, der Sänger war früher mein Mitbewohner. Die sind eben zusammen aufgewachsen und kennen sich alle seitdem die kleine Kinder waren. Und da ist mir aufgefallen, wie gleich eine Band aufgestellt sein kann, im Gegensatz zu uns. Wir haben teilweise komplett unterschiedliche familiäre Hintergründe von komplett kaputtem Elternhaus bis hin zu vorbildlichem, bürgerlichem Hintergrund. Wir versuchen es so zu gestalten, dass immer jeder fair an allem teilnehmen kann, was nicht immer einfach ist (lacht).

Wahrscheinlich macht aber genau das die Band GIVER und eure Musik aus. Die Diversität spiegelt sich dann dort wider. Das ist eine schöne Klammer für unser Gespräch, weil es unterstreicht, dass es schön ist, wenn Menschen unterschiedlich sind und es ist auch genau das Besondere, das man eurer Platte anhört.

Ja, wird mir wahrscheinlich auch gerade selbst bewusster, weil wir darüber reden (lacht). Man nimmt sowas immer als gegeben hin, aber wir haben schon teils sehr unterschiedliche Lebensrealitäten. Einer von uns ist Familienvater und hat einen festen Job, der andere wohnt in einem 13-Leute-Hausprojekt in einer Fabrikhalle, also komplett unterschiedliche Charaktere. Aber es macht immer Spaß mit allen zusammen und das ist es, was es ausmacht.

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